Author: Ruzanna Mnatsakanyan

  • Neue Energieziele 2030 vom Bundesrat: SRS unterstützt beim Ausbau

    Neue Energieziele 2030 vom Bundesrat: SRS unterstützt beim Ausbau

    Der Bundesrat hat per 1. Januar 2026 erstmals klare Zwischenziele für das Jahr 2030 beschlossen. Grundlage dafür ist das Bundesgesetz für eine sichere Stromversorgung mit erneuerbaren Energien, das vorsieht, alle fünf Jahre Zwischenziele zu definieren. 

    Die Schweiz soll bis 2030 insgesamt 23 TWh Strom aus erneuerbaren Quellen produzieren – 18,7 TWh davon aus Photovoltaik (PV). 

    Der dafür notwendige jährliche Zubau von durchschnittlich 2,5 TWh wird im Jahr 2025 voraussichtlich fast erreicht (ca. 2,2 TWh). Nach dem prognostizierten Rückgang im Jahr 2025 ist jedoch eine deutliche Beschleunigung notwendig. 

    (Grafik: Entwicklung des jährlichen PV-Zubaus in der Schweiz) 

     

    Diese Entscheidung beschleunigt die Transformation des Energiesektors und eröffnet neue Chancen für Unternehmen, die Industrie und innovative Energieprojekte. 

     

     

    Warum setzt die Schweiz noch stärker auf PV und Windenergie? 

    Hauptziel ist es, die Energieunabhängigkeit zu erhöhen, die Versorgungssicherheit zu stärken und den CO₂-Ausstoss zu reduzieren.
    Der Ausbau erneuerbarer Energien ist nicht nur ein ökologischer Trend, sondern eine strategische Notwendigkeit: 

    • steigender Energieverbrauch
       
    • Reduktion der Abhängigkeit von Importen
       
    • steigende Bedeutung nachhaltiger Geschäftspraktiken
       

    Die Photovoltaik ist deshalb ein zentraler Pfeiler der neuen Energiestrategie. 

    Was bedeutet das für Unternehmen? 

    Die neuen Ausbauziele bringen zahlreiche Vorteile für Industrie- und Gewerbekunden: 

    • langfristige Senkung der Energiekosten
       
    • höhere Energieunabhängigkeit – besonders wichtig für Produktionsstandorte
       
    • verbesserte ESG-Performance
       
    • Zugang zu staatlichen Förderprogrammen und Anreizen
       

     

     

     

    Unternehmen können nicht nur sparen, sondern auch aktiv zur Energiewende beitragen. Da mit den neuen Instrumenten wie ZEV, LEG und dynamischen Preisen, neuen Technologien wie verbesserter Software, Batteriespeichern, besseren Modulen etc. sich nicht nur neue Chancen eröffnen, sondern auch eine höhere Komplexität einhergeht, unterstützt SRS Immobilienbesitzende, Industrie und Gewerbe mit erprobten Lösungen 

    Wie SRS Unternehmen dabei unterstützt 

    Swiss Renewable Solutions (SRS) begleitet Industrie- und Gewerbekunden auf dem Weg zur nachhaltigen Energieversorgung. 

    Unsere Leistungen umfassen: 

    • Analyse des Energiebedarfs und Auswahl optimaler PV-Lösungen 
    • Batteriespeichersysteme einbinden und optimiert steuern (Lastspitzenreduktion etc.)
       
    • Finanzierung der Anlagen 

     

    • Senkung laufender Kosten
       
    • Unterstützung bei der Erreichung von ESG-Zielen
       

    Unsere Projekte stehen im Einklang mit der nationalen Energiestrategie und ermöglichen es Unternehmen, von den neuen Rahmenbedingungen sofort zu profitieren. 

    Fazit 

    Der Entscheid des Bundesrates ist ein weiteres konsequentes Signal auf dem bereits vielfach bestätigten Pfad:
    Die Schweiz beschleunigt ihren Übergang zu nachhaltiger Energie — und Unternehmen, die früh handeln, sichern sich einen strategischen Vorteil. 

    SRS ist bereit, als technologischer Partner auf dem Weg in die Energiezukunft mitzuwirken. 

     

     

  • Plusenergie Burgholz: Ein Leuchtturmprojekt für die Energiezukunft der Schweiz

    Plusenergie Burgholz: Ein Leuchtturmprojekt für die Energiezukunft der Schweiz

    Am 29. Oktober 2025 fiel im Dachstock der Power Jet AG der offizielle Startschuss für das Projekt Plusenergie Burgholz – ein Meilenstein für die nachhaltige Energiezukunft des Industrieareals Burgholz im Diemtigtal (BE) und die dortigen Industriebetriebe. 

    Das Vorhaben wurde von der Gemeinde Diemtigen, dem Naturpark Diemtigtal, dem Kanton Bern und der Wyss Academy for Nature initiiert und in enger Zusammenarbeit mit Green Energy Venture als organisierendem Partner sowie weiteren Unternehmen aus der Energiebranche vorangetrieben – mit dem Ziel, das Industrieareal zu einem energieeffizienten, klimafreundlichen und wirtschaftlich zukunftsfähigen Standort zu entwickeln. 

    Ein wegweisendes Energie- und Industrieprojekt 

    Das Projekt verfolgt drei zentrale Ziele: 

    • Klimaschutz: Reduktion des CO₂-Ausstosses 
    • Versorgungssicherheit: Aufbau eines nachhaltigen lokalen Energiesystems 
    • Wettbewerbsfähigkeit: Langfristige Senkung der Energiekosten für Unternehmen 

    Dazu sollen regionale Ressourcen genutzt, Betriebe vernetzt und innovative Technologien integriert werden – von erneuerbarer Stromproduktion über Gebäudeeffizienz bis zur nachhaltigen Mobilität. 

    Ein Schlüsselbaustein ist die intelligente Sektorkopplung: Strom, Wärme, Mobilität und Speicher werden vernetzt gedacht, um Energie flexibel und effizient zu nutzen. 

    Fachinput von Swiss Renewable Solutions 

    „Photovoltaik – gestern, heute, morgen“ 

    In seinem Vortrag spannte Roman Gysel, Geschäftsführer der Swiss Renewable Solutions AG, den Bogen von den Anfängen der PV bis zur heutigen Systemphase und gab einen Ausblick auf die Entwicklungen der nächsten Jahre. 

    Vier Generationen der Photovoltaik – ein Technologiewandel in Rekordzeit 

    In seinem Vortrag zeichnete Roman Gysel die rasante Entwicklung der Photovoltaik nach. Was einst als kostspielige Nischentechnologie begann, hat sich innerhalb weniger Jahrzehnte zur tragenden Säule einer modernen Energieversorgung entwickelt. 

    Von den frühen Pionierjahren bis zur heutigen Systemintegration hat die Photovoltaik einen bemerkenswerten Wandel durchlaufen. Bis etwa 2008 war Solarenergie vor allem eine teure Nischentechnologie mit aufgeständerten Anlagen und kleinen Stückzahlen. Mit Fördermodellen wie der KEV in der Schweiz setzte anschließend ein massiver Ausbau ein, der zu sinkenden Kosten und steigenden Wirkungsgraden führte. Ab 2015 beschleunigte die Industrialisierung, insbesondere durch China, den globalen Durchbruch — Solarstrom wurde vielerorts günstiger als Netzstrom. Heute befinden wir uns in der Systemphase: Speicher, Netzintegration, Eigenverbrauch und intelligente Energiesteuerung bestimmen den Wert von PV-Anlagen. Es geht nicht mehr nur um die Module, sondern um smarte Gesamtsysteme, die lokal Energie erzeugen, speichern und optimal nutzen. 

    Ein eindrückliches Zeichen dieser Entwicklung: Die weltweite installierte PV-Leistung hat sich innerhalb von nur zwei Jahren von 1 auf 2 Terawatt verdoppelt. Ein technologischer Meilenstein, der zeigt, wie schnell sich die Energiewelt heute verändert. 

    Schweiz im Wandel: Von Einspeisung zu Eigenverbrauch 

    Ein zentrales Thema im Vortrag war die veränderte Logik in der Schweiz: 

    Der Wert entsteht nicht mehr primär beim Einspeisen, sondern im lokalen Verbrauch. 

    Daher rücken EigenverbrauchLastmanagement und lokale Energieverbünde (LEG/ZEV) in den Vordergrund. 

    Schlüsselhebel, die Roman Gysel nannte: 

    • Photovoltaik + Speicher + Energiemanagementsystem (EMS) für höhere Eigenverbrauchsquote 
    • Steuerung von Wärme- und Kälteerzeugung 
    • intelligente Ladeprofile für Elektromobilität 
    • Peak-Shaving zur Entlastung der Netze 
    • Lokale Vermarktung und Nutzung von Arealstrommodellen 

    Schon wenige EMS-Regeln können spürbar Wirkung zeigen – eine Botschaft, die bei den teilnehmenden Unternehmen auf grosses Interesse stiess. 

    Praxisbeispiel: Energiehub Aefligen 

    Als Referenz stellte SRS zudem den Energiehub Aefligen vor – ein System aus Photovoltaik, Batteriespeicher, Wasserkraft und Steuerungstechnologien.
    Das Beispiel zeigte: 

    • wie lokale Energieflüsse orchestriert werden können 
    • wie Resilienz und Kosteneffizienz steigen 
    • und wie lokale Wertschöpfung entsteht 

    Ein greifbares Vorbild für das Burgholz-Areal. 

    SRS als Umsetzungspartner 

    Zum Abschluss gab Roman Gysel einen kurzen Einblick in die Leistungen der Swiss Renewable Solutions: 

    • Planung & Finanzierung 
    • Bau, Betrieb & Service 
    • Vermarktung &Energiemanagement  

    Als Contractor übernimmt SRS Marktrisiken, Betriebsaufgaben und Komplexität – ein Angebot, das besonders für Unternehmen interessant ist, die Energieoptimierung ohne eigene Ressourcen vorantreiben möchten. 

    CTA: Unternehmen im Areal sind eingeladen, Lastprofile zu teilen, um Potenziale und Contracting-Modelle konkret zu berechnen. 

    Neben Roman Gysel brachte auch Kevin Beutler von Helion Energy AG / Volton spannende Perspektiven ein, etwa zu Energiespeichern, E-Mobilität und realisierten Projekten. Die Beiträge zeigten deutlich, wie innovative Technologien und lokale Kooperationen den Wandel beschleunigen.

    Der Auftakt des Projekts „Plusenergie Burgholz“ hat gezeigt: 

    • Photovoltaik ist zur kosteneffizienten Leit-Energiequelle geworden 
    • Eigenverbrauch + Speicher + Steuerung bilden die neue Erfolgsformel 
    • Regionale Energieprojekte entwickeln sich zu wirtschaftlichen Standortvorteilen 
    • Kooperation zwischen Gemeinden, Unternehmen und Forschung ist entscheidend 

    Swiss Renewable Solutions ist stolz darauf, dieses Pilotprojekt mitzugestalten und gemeinsam mit den regionalen Akteuren einen Weg in die energiepositive Zukunft zu ebnen. 

  • Innovation trifft Nachhaltigkeit – Einblicke von der K 2025 in Düsseldorf

    Innovation trifft Nachhaltigkeit – Einblicke von der K 2025 in Düsseldorf

    Von Swiss Renewable Solutions AG

     

    „Darf man heute noch Kunststoffe verwenden?“ – Diese Frage stand unausgesprochen über vielen Gesprächen auf der K 2025, der weltweit führenden Messe für Kunststoff- und Kautschuktechnologien in Düsseldorf. Unter dem Motto „The Power of Plastics: Green – Smart – Responsible“ zeigte die Veranstaltung eindrücklich, dass Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft längst im Zentrum industrieller Innovation stehen.

    Die Messe machte deutlich: Kunststoff ist nicht das Problem – sondern Teil der Lösung, wenn Produktion, Energieversorgung und Recycling intelligent verknüpft werden. Genau hier setzt die Swiss Renewable Solutions AG (SRS) an – mit integrierten Energielösungen für Industrie und Gewerbe.

    Technologie mit Verantwortung: Kreislaufwirtschaft und Energieeffizienz im Fokus

    Mehr als 3 200 Aussteller präsentierten auf der K 2025 neue Materialien, effiziente Produktionsprozesse und digitale Steuerungssysteme. Der Tenor war klar: Nachhaltigkeit ist kein Trend, sondern ein Wettbewerbsfaktor.

    Die Kunststoffindustrie zeigt, dass sie Verantwortung übernehmen will – durch den Einsatz von Rezyklaten, energieoptimierten Anlagen und geschlossenen Stoffkreisläufen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an erneuerbaren Energiequellen, um diese Transformation auch energetisch zu untermauern.

    Für SRS ist das ein entscheidender Ansatzpunkt: Die Kombination aus Photovoltaik, Batteriespeichern und intelligentem Lastmanagement ermöglicht es Unternehmen, ihre Produktion nicht nur ressourcenschonender, sondern auch wirtschaftlich effizienter zu gestalten.

     

    SRS im Dialog mit der Industrie

    Vor Ort war auch Tino Schumann, Aussendienstmitarbeiter der Swiss Renewable Solutions AG. Er führte zahlreiche Gespräche mit Entscheidungsträgern aus der Kunststoffverarbeitung und dem Maschinenbau – unter anderem mit Pröll GmbH und IKA GmbH & Co. KG.

    Dabei zeigte sich deutlich, wie gross das Interesse an praxisnahen Lösungen für Energieeffizienz, Eigenverbrauchsoptimierung und Lastspitzenreduktion bereits ist. Viele Unternehmen suchen konkrete Wege, um den steigenden Energiekosten und regulatorischen Anforderungen aktiv zu begegnen.

    Die Angebote von SRS stiessen auf durchweg positives Echo: Die modulare Kombination aus PV-Anlagen, Batteriespeichern und intelligenter Steuerung überzeugte durch ihren klaren wirtschaftlichen Nutzen und die Möglichkeit, CO₂-Emissionen spürbar zu senken.

     

    Was SRS beiträgt – integrierte Energiesysteme für die Industrie

    SRS entwickelt ganzheitliche Energiekonzepte, die regenerative Erzeugung, Speicherung und intelligente Nutzung miteinander verbinden.

    • Photovoltaik und Speicherlösungen reduzieren Netzbezug und Betriebskosten.
    • Lastmanagement sorgt für stabile Netzauslastung und vermeidet Leistungsspitzen.
    • Digitale Steuerungssysteme ermöglichen Transparenz und Effizienz im täglichen Betrieb.
    • Beratung zur Netzintegration stellt sicher, dass Energieprojekte reibungslos und regelkonform umgesetzt werden.

    Damit unterstützt SRS Unternehmen auf ihrem Weg zu mehr Energieautonomie, Kosteneffizienz und Nachhaltigkeit – in der Schweiz, in Deutschland und zunehmend auch international.

     

    Impulse für die nächste Generation

    Die Messe zeigte eindrucksvoll, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine technische, sondern auch eine gesellschaftliche Aufgabe ist. Zahlreiche Studierende und Nachwuchskräfte informierten sich über neue Produktionsverfahren, Kreislaufwirtschaft und erneuerbare Energiesysteme.

    SRS sieht darin ein wichtiges Signal: Die nächste Generation denkt vernetzt – und verbindet technologische Innovation selbstverständlich mit ökologischer Verantwortung.

     

    Fazit: Verantwortung trifft Chance

    Die K 2025 hat gezeigt: Innovation und Nachhaltigkeit gehören zusammen. Die Kunststoff- und Maschinenbauindustrie befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel – hin zu effizienteren, digitaleren und klimafreundlicheren Prozessen.

    SRS begleitet diesen Wandel aktiv – als Partner für integrierte Energiesysteme, nachhaltige Produktionsprozesse und energieeffiziente Industriegebäude. Wer heute in Energieeffizienz investiert, investiert in Wettbewerbsfähigkeit.

     


     


     

  • Strompreise in Deutschland

    Strompreise in Deutschland

    Strompreise in Deutschland: Entwicklungen 2025 und der Blick nach vorn

    Die Strompreise in Deutschland stehen weiterhin im Fokus von Öffentlichkeit, Wirtschaft und Politik. Nach den drastischen Anstiegen infolge der Energiekrise zeigen sich im Jahr 2025 differenzierte Entwicklungen: Entlastungen in einigen Bereichen, aber auch neue Herausforderungen durch regulatorische und strukturelle Rahmenbedingungen. Ein Überblick auf Basis der aktuellen BDEW- und vbw-Analysen.

    Haushaltsstrompreise: Stabil auf hohem Niveau

    Laut der BDEW-Strompreisanalyse (Juli 2025) liegt der durchschnittliche Strompreis für Haushalte bei 39,7 ct/kWh. Das entspricht einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr (2024: 42,29 ct/kWh), bleibt jedoch deutlich über dem Niveau vor der Energiekrise. Die Preisstruktur setzt sich wie folgt zusammen:

    •𝗕𝗲𝘀𝗰𝗵𝗮𝗳𝗳𝘂𝗻𝗴, 𝗩𝗲𝗿𝘁𝗿𝗶𝗲𝗯 𝘂𝗻𝗱 𝗠𝗮𝗿𝗴𝗲: 16,04 ct/kWh (40,4 %)

    •𝗡𝗲𝘁𝘇𝗲𝗻𝘁𝗴𝗲𝗹𝘁𝗲: 10,95 ct/kWh (27,6 %)

    •𝗦𝘁𝗲𝘂𝗲𝗿𝗻, 𝗔𝗯𝗴𝗮𝗯𝗲𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗨𝗺𝗹𝗮𝗴𝗲𝗻: 12,71 ct/kWh (32 %)

    Auffällig ist der gestiegene Anteil der staatlichen Preisbestandteile (+1,58 ct/kWh im Vergleich zu 2024), was die politische Diskussion über Stromsteuerentlastung und gezielte Fördermaßnahmen erneut anheizt. Die Preisstruktur zeigt, dass rund 40 % des Endpreises auf Beschaffung und Vertrieb entfallen.

    Industriestrom: Entlastung für energieintensive Unternehmen?

    Bei den Strompreisen für industrielle Letztverbraucher zeigt sich eine deutliche Spreizung:

    •𝗞𝗹𝗲𝗶𝗻𝗲 𝗯𝗶𝘀 𝗺𝗶𝘁𝘁𝗹𝗲𝗿𝗲 𝗨𝗻𝘁𝗲𝗿𝗻𝗲𝗵𝗺𝗲𝗻 (𝟭𝟲𝟬.𝟬𝟬𝟬–𝟮𝟬 𝗠𝗶𝗼. 𝗸𝗪𝗵): 18,31 ct/kWh (2024: 17,09 ct/kWh)

    •𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝗶𝗻𝘁𝗲𝗻𝘀𝗶𝘃𝗲 𝗜𝗻𝗱𝘂𝘀𝘁𝗿𝗶𝗲 𝗺𝗶𝘁 𝗯𝗲𝘀𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲𝗻 𝗔𝘂𝘀𝗴𝗹𝗲𝗶𝗰𝗵𝘀𝗿𝗲𝗴𝗲𝗹𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻: Deutlich niedrigere reale Kosten durch Ausnahmen bei Netzentgelten, EEG-Umlage etc.

    Die BDEW-Daten zeigen: Die Entlastung auf dem Großhandelsmarkt kommt nur teilweise bei kleineren Betrieben an, während Großabnehmer stärker von den gesunkenen Marktpreisen profitieren – nicht zuletzt durch regulatorische Entlastungsmaßnahmen.

    Strom bleibt teuer – trotz Erneuerbarer Energie

    Die vbw-Strompreisprognose 2024, erstellt von Prognos, skizziert die Entwicklung der Strompreise in Deutschland bis zum Jahr 2045. Drei Szenarien – „Trägheit“, „Referenz“ und „Zielerreichung“ – bilden unterschiedliche Entwicklungspfade ab, kommen jedoch zu vergleichbaren Grundtendenzen: Für das Jahr 2030 werden Großhandelsstrompreise (nur Energie!) zwischen 86 und 101 Euro pro Megawattstunde erwartet – mehr als doppelt so viel wie 2019, als der Preis bei 41 Euro pro Megawattstunde lag. Bis 2045 ist ein moderater Rückgang auf 73 bis 85 Euro pro Megawattstunde prognostiziert. Es darf nicht vergessen werden, dass dies die reinen Energiepreise ohne die zusätzlichen Netzentgelte sind!

    Das dauerhaft hohe Preisniveau wird im Wesentlichen durch drei zentrale Faktoren bestimmt: hohe Gaspreise, steigende CO₂-Kosten im europäischen Emissionshandel sowie erhebliche Investitionen in die Erzeugungs- und Netzinfrastruktur.

    Parallel zur Preisentwicklung zeigt die Prognose auch markante Veränderungen in der Struktur der Stromerzeugung. Erneuerbare Energien werden zur dominierenden Erzeugungstechnologie: Bereits im Jahr 2030 sollen sie rund 81 % der Nettostromerzeugung ausmachen. Der marktgetriebene Ausstieg aus der Kohleverstromung vollzieht sich bis 2035, wobei die Braunkohle bereits 2030 aus dem Markt gedrängt wird – vor allem aufgrund mangelnder Wirtschaftlichkeit der Kraftwerke. Ab 2030 gewinnt zudem die Wasserstoffverstromung zunehmend an Bedeutung. Deren Kosten wirken sich laut Annahme der Studie jedoch nicht preistreibend auf den Strommarkt aus, da entsprechende staatliche Instrumente kompensierend eingreifen.

    Trotz kurzfristiger Entlastungen bleibt die Strompreisentwicklung in Deutschland angespannt. Für Haushalte bedeutet das: Der Strompreis dürfte auch mittelfristig über dem gewohnten Niveau bleiben. Für Unternehmen – insbesondere den Mittelstand – ist der Kostendruck trotz Marktberuhigung nicht vorbei.

    Entscheidend wird sein, wie die Politik auf nationaler und europäischer Ebene agiert: Ob Stromsteuern gesenkt, Netzentgelte fairer verteilt und neue Marktanreize geschaffen werden. Denn eines ist klar: Die Transformation des Energiesystems wird auch eine finanzielle Herausforderung bleiben – für alle Beteiligten.

    Klar ist, je unabhängiger Sie sich vom Markt machen, desto weniger betroffen sind Sie von Launen des Marktes und der Politik!

    Quellen:
    https://www.vbw-bayern.de/Redaktion/Frei-zugaengliche-Medien/Abteilungen-GS/Wirtschaftspolitik/2024/Downloads/Strompreisprognose_2024_v4-(002).pdf 

    https://www.bdew.de/media/documents/BDEW-Strompreisanalyse_05-2025.pdf 

    https://www.bdew.de/media/documents/Fakten_und_Argumente_Stromkostenentwicklung_2030.pdf 

  • Mehr Sonne über Mitteleuropa: Die zunehmende Einstrahlung in Deutschland und der Schweiz

    Mehr Sonne über Mitteleuropa: Die zunehmende Einstrahlung in Deutschland und der Schweiz

    In einer Welt, in der die globale Strahlungsbilanz eher Rückgänge verzeichnet, ist Mitteleuropa eine bemerkenswerte Ausnahme. Sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland zeigt sich seit Jahrzehnten ein stetiger Anstieg der Sonneneinstrahlung. Diese Entwicklung hat nicht nur Auswirkungen auf das Wettergeschehen, sondern auch auf Bereiche wie Solarenergie, Tourismus und Landwirtschaft. 

    Langfristiger Trend: Zunahme um 1 % pro Dekade 

    Eine vielbeachtete Studie von Wild et al. (2015) untersuchte globale und regionale Trends der solaren Einstrahlung. Die Analyse ergab: Während in vielen Regionen der Erde – insbesondere in Teilen Asiens und Afrikas – eine Abnahme der Sonneneinstrahlung beobachtet wurde, stieg sie in Mitteleuropa an. Für Deutschland und die Schweiz lag der Zuwachs bei etwa 1 % pro Dekade. Hauptursache sei die rückläufige Bewölkung über Europa, die mehr direkte Sonnenstrahlung an die Erdoberfläche durchlässt. 

    Aktuelle Entwicklungen: 2023 erneut überdurchschnittlich sonnig 

    Die Auswertungen des Copernicus Climate Change Service zeigen, dass 2023 in Europa erneut ein Jahr mit überdurchschnittlicher Sonnenstrahlung und geringer Bewölkung war. Die Sonnenscheindauer lag 4,1 % über dem Mittel der Referenzperiode 1991–2020. Zwar wurde damit der Rekordwert von 2022 (6,3 %) nicht erreicht, jedoch waren alle Jahre seit 2006 – mit Ausnahme von 2010 – sonniger als im langjährigen Mittel. 

    Auch die Werte der Globalstrahlung (surface solar radiation) lagen 2023 über dem Durchschnitt. Die stärksten positiven Abweichungen von bis zu 10 % traten in Nordeuropa auf, während Mitteleuropa – einschliesslich der Schweiz und Deutschlands – ebenfalls stabile Zunahmen verzeichnete. Erwartungsgemäss ging die gestiegene Strahlung mit einer unterdurchschnittlichen Wolkenbedeckung einher. 

    Besonders hervorzuheben ist der Monat September 2023, in dem europaweit die deutlichsten Anomalien bei Sonnenschein, Strahlung und Bewölkung auftraten. 

    Schweiz: Erste Jahreshälfte 2025 mit starken Kontrasten 


    Quelle: Region: Nordwestschweiz, zentrales und östliches Mittelland, https://www.meteoschweiz.admin.ch/service-und-publikationen/applikationen/klima-monitor.html#tab=climate-monitor-diagram  

    Der Juni 2025 war in der Schweiz aussergewöhnlich warm, trocken und sonnig: Mit einer Durchschnittstemperatur von 19,5 °C lag der Monat um 3,5 °C über dem Klimamittel, die Sonnenscheindauer stieg auf 309,2 Stunden – das sind 34 % mehr als im langjährigen Durchschnitt. Gleichzeitig fiel mit 92,1 mm nur rund 84 % des üblichen Niederschlags. Diese klimatischen Bedingungen wirkten sich spürbar auf den Energieverbrauch und die Stromproduktion aus: Der Kühlbedarf in Gebäuden stieg stark an, während durch die hohe Sonneneinstrahlung die Photovoltaik-Erträge neue Monatsrekorde erreichen konnten. Solche Wetterlagen zeigen, wie eng Klimavariabilität und Energiefragen miteinander verknüpft sind – mit Chancen für die Solarenergie, aber auch Herausforderungen für die Versorgungssicherheit und Netzinfrastruktur. 

    Ein Blick auf die aktuellen Monatsauswertungen von MeteoSchweiz zeigt für das laufende Jahr 2025 ein ungewöhnlich kontrastreiches Bild der monatlichen Sonnenscheinwerte. Während die Monate Februar und Juli 2025 durch besonders tiefe Sonnenscheinstunden auffielen – was sich in entsprechend geringer PV-Produktion widerspiegelte –, lagen die Werte im Mai deutlich über dem langjährigen Durchschnitt. Die Klimamonitor-Diagramme und monatlichen Strahlungskarten verdeutlichen, dass insbesondere im Frühling (mit Ausnahme des Jahres 2024) in der Schweiz verbreitet positive Anomalien der Globalstrahlung zu beobachten waren – ein Zeichen für eine Fortsetzung des langfristigen Trends. 

    Die kontinuierliche Zunahme der Sonnenstrahlung ist für die Energiewende von grosser Relevanz. Sie verbessert die Ertragsprognosen für Photovoltaikanlagen in Deutschland und der Schweiz und macht diese Standorte noch attraktiver für Investitionen in die Solarenergie. Gleichzeitig liefern die Entwicklungen wertvolle Informationen für die Klimamodellierung, denn sie zeigen, wie stark sich regionale Klimavariablen von globalen Trends unterscheiden können. 

    Der langfristige Trend einer zunehmenden Einstrahlung in Mitteleuropa setzt sich fort – mit positiven Auswirkungen auf die Solarenergieproduktion und klaren klimatischen Signalen. Die Schweiz und Deutschland zählen zu den Profiteuren dieses Wandels – sowohl im energiewirtschaftlichen als auch im meteorologischen Sinne.

    Nutzen Sie die Sonne clever: Profitieren Sie vom langjährigen Trend steigender Einstrahlung in Deutschland und der Schweiz!
    Lassen Sie sich von Swiss Renewable Solutions individuell beraten – für eine nachhaltige und wirtschaftlich attraktive Stromproduktion auf Ihrem eigenen Dach.
    👉 Jetzt Kontakt aufnehmen und selbst Energie erzeugen! 

     

  • Swiss Renewable Solutions auf der Fachkonferenz “Sichere Stromerzeugung durch erneuerbare Energien” in Zürich

    Swiss Renewable Solutions auf der Fachkonferenz “Sichere Stromerzeugung durch erneuerbare Energien” in Zürich

    Am 18. Juni 2025 besuchte unser Geschäftsführer Roman Gysel die Fachkonferenz «Sichere Stromerzeugung durch erneuerbare Energien» in Zürich. Die von der Handelskammer Deutschland-Schweiz organisierte Veranstaltung bot ein vielfältiges Programm rund um aktuelle Entwicklungen, technologische Innovationen und zukünftige Herausforderungen bei der Integration von Solar-, Wind- und Speichertechnologien- ein idealer Rahmen für SRS, die in beiden Ländern aktiv ist und den grenzüberschreitenden Austausch gezielt fördert.  

    𝗔𝗸𝘁𝘂𝗲𝗹𝗹𝗲 𝗧𝗿𝗲𝗻𝗱𝘀 𝘂𝗻𝗱 𝘀𝗽𝗮𝗻𝗻𝗲𝗻𝗱𝗲 𝗘𝗶𝗻𝗯𝗹𝗶𝗰𝗸𝗲 𝗮𝘂𝘀 𝗙𝗼𝗿𝘀𝗰𝗵𝘂𝗻𝗴 𝘂𝗻𝗱 𝗣𝗿𝗮𝘅𝗶𝘀

    In zahlreichen Fachvorträgen wurden neueste Entwicklungen vorgestellt: von hochentwickelten Tandem-Solarzellen über Agri-PV-Anwendungen bis hin zu innovativen Speicherlösungen für Industrie und Wärmeversorgung. Auch die Digitalisierung in der Windenergie und die wachsende Bedeutung flexibler Energiemanagementsysteme standen im Fokus. 

    Die Diskussionen zeigten deutlich: Die erfolgreiche Integration erneuerbarer Energien erfordert zunehmend intelligente Steuerungsmechanismen, flexible Lastmanagement-Konzepte und einen engen Austausch zwischen Forschung, Wirtschaft und Politik. 

    𝗪𝗲𝗿𝘁𝘃𝗼𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗔𝘂𝘀𝘁𝗮𝘂𝘀𝗰𝗵 𝗺𝗶𝘁 𝗕𝗿𝗮𝗻𝗰𝗵𝗲𝗻𝗸𝗼𝗹𝗹𝗲𝗴𝗲𝗻

    Im Rahmen der Veranstaltung ergaben sich für SRS zahlreiche Möglichkeiten zum fachlichen Austausch mit Vertretern von Technologieanbietern, Energieversorgern und Fachverbänden. Dabei wurden unter anderem folgende Themen intensiv diskutiert: 

    • neue Ansätze zur Flexibilisierung von Stromtarifen für Kunden mit Batteriespeicher, 
    • die Herausforderungen bei der Sektorkopplung zwischen Strom und Wärme, 
    • internationale Entwicklungen, etwa der dynamische Solarausbau in Deutschland oder neue Speichertechnologien für die Industrie. 

    𝗪𝗶𝗰𝗵𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗜𝗺𝗽𝘂𝗹𝘀𝗲 𝗳ü𝗿 𝘇𝘂𝗸ü𝗻𝗳𝘁𝗶𝗴𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁𝗲

    Die Teilnahme an der Fachkonferenz lieferte für SRS wertvolle Impulse und praxisnahe Erkenntnisse, die in die Weiterentwicklung unserer Projekte und Dienstleistungen einfliessen werden. Besonders die Vielfalt der vorgestellten Lösungsansätze und die offenen Gespräche mit Branchenkollegen waren für uns bereichernd. 

    Wir danken der Handelskammer Deutschland-Schweiz für die ausgezeichnet organisierte Veranstaltung und den inspirierenden Rahmen für den länderübergreifenden Austausch. 

    Kontaktieren Sie uns gerne für eine unverbindliche Beratung – Kontaktformular.